Gerade jetzt ist mir daran gelegen, den Silberinvestoren Mut zu machen. Nicht wir spekulieren mit Silber auf einen »Blasen-Vermögenswert«, sondern nach meiner festen Überzeugung all diejenigen, die auf Papiergeldanleihen, Papiergeldbankeinlagen und Lebensversicherungen (mit hohen Papiergeldforderungen) setzen. Auch vertrete ich mit Inbrunst die Meinung, dass Silber im Vergleich zu Aktien in den kommenden Jahren bedeutend besser abschneiden dürfte. Dies stützt sich auf meine Beobachtungen des DAX von 1973 bis heute, die ich bei meinen Seminaren bereits vorstellte und die ich in einer Sonderstudie im dritten Quartal dieses Jahres neben vielen weiteren Informationen darlegen werde.Der Optimismus der Silberberater hat sich jüngst bekanntlich auf 41 Prozent zurückgebildet. Eine
Überhitzung und Kaufpanik der Investoren sieht anders aus. Viele wenden sich nach den letzten Monaten enttäuscht vom Silber ab, weil sie die »Streckfolter« nicht aushalten. So kommt es, dass beim nächsten großen Anstieg ähnlich wie zwischen Januar und April 2011 die wenigsten Privatanleger dabei sein werden. Die meisten steigen erst wieder ein, wenn der Markt ordentlich nach oben gelaufen ist, und holen sich bei plötzlichen Rückschlägen dann wie so oft eine blutige Nase.
In der Vorbereitung zum heutigen Interview für das Deutsche Anlegerfernsehen habe ich den folgenden Chart aktualisiert, der den Gesamtbestand der Puts (Verkaufsoptionen zur Absicherung gegen fallende Silberpreise) zu dem Gesamtbestand der Calls (Kaufoptionen zur Partizipation an steigenden Silberpreisen) ins Verhältnis setzt. Schauen Sie selbst:
Bereits Ende Dezember 2011 führte ich den scharfen Anstieg dieses Ratios als Grund an, warum ich am 29. Dezember unter 27 US-Dollar Silber kaufte und nicht verkaufte. Zu dem Zeitpunkt riefen
Schauen Sie sich noch dazu die niedrige implizite Volatilität an. Wenn sie hoch ist, rechnen die Optionshändler mit einer hohen Schwankung des Silberpreises. Dann sind Optionen (sowohl Kauf- als auch Verkaufsoptionen) verhältnismäßig teuer. Rechnen die Händler mit einer niedrigen Handelsspanne des Silberpreises, sind Optionen relativ preiswert. Schauen Sie auch hier selbst auf die Historie der impliziten Volatilität für Optionen auf den Silber-Future mit einer Laufzeit von zwölf Monaten:
Nun zeige ich Ihnen noch den Kursverlauf einer Kaufoption Juli 2013 mit Strike 40 US-Dollar auf den Silber-Future, deren letzter Handelstag der 25. Juli 2013 ist. Sie erwerben also das Recht, den
Beachten Sie bitte gerade jetzt unsere Aussage zum intelligenten Einsatz langlaufender Optionen auf den Silberpreis, damit es später nicht heißt: »Wie gewonnen, so zerronnen«. Wir haben dies auf der Seite 1 der Langfassung des Investmentkompass vom 15. März 2012 ausführlich dargestellt. Dort haben wir auf der Seite 1 ebenfalls zwei interessante Knock-out-Zertifikate der Commerzbank genannt. Natürlich ist und bleibt der Löwenanteil unserer Edelmetallinvestments physisch angelegt.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Thorsten Schulte alias Silberjunge