
Bei der Schwäbischen Zeitung dürfen die Redakteure ihre Zeitung nun selbst austragen. In Münster gibt es Alkoholkontrollen für Fahrradfahrer und im »befreiten« Irak werden jetzt Teenager politisch korrekt gesteinigt.
Es gibt Nachrichten, die kann man kaum glauben. Aber wir haben nicht den 1. April. Und es gibt tatsächlich ein politisch korrektes österreichisches Pilotprojekt, bei dem Strafgefangene jetzt Rekruten des österreichischen Bundesheeres ersetzen. Schließlich sind doch in einer multikulturellen und gendergerechten, nichtdiskriminierenden und antirassistischen Umgebung alle Menschen gleich. Häftling oder Soldat, total egal. Die Horrorvorstellung von Menschen mit altem Weltbild ist jetzt beim ersten Pilotversuch am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe in der Steiermark Realität. Der Wiener Verteidigungsminister Norbert Darabos will mit dem Pilotversuchen beweisen, dass man Kasernen und militärische Liegenschaften auch ohne Rekruten erhalten kann. In Zeiten knapper Kassen ist es eine reine Frage der Zeit, bis man das in Deutschland nachmacht. Am besten verurteilen wir unsere Schwerverbrecher gleich zum Dienst an der Waffe. So sparen wir Kosten für Gefängnisse. In einer irren Welt ist eben nichts irre genug, um nicht Realität zu werden.
Der Schwäbischen Zeitung fehlen Zeitungszusteller. Und die Journalisten dürfen die von ihnen geschriebene Zeitung nun künftig selbst austragen. Natürlich vorerst nur auf »freiwilliger Basis«. Es ist schon eine coole Vorstellung und vielleicht bald symptomatisch für eine ganze Branche?
In Münster gibt es jetzt Alkoholkontrollen für Fahrradfahrer: Wer betrunken Fahrrad fährt, der muss künftig zu Fuß gehen. Es gibt eine neue Ordnungsverfügung der Stadt, wonach das jetzt genau kontrolliert wird.
Der Deggendorfer Martin Friedl kann jetzt wieder ruhiger schlafen. Der Feuerwehrmann wurde auf dem Weg zu einem Feuerwehreinsatz in einer Tempo-30-Zone geblitzt und sollte ein Bußgeld zahlen. Viele Menschen waren wegen der Abkassiererei empört. Der Feuerwehrverein übernimmt nun das Bußgeld.
In Großbritannien sind Migranten, die dort als Altenpfleger engagiert wurden und dann ihnen anvertraute britische Demenzkranke schwer quälten, nicht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das sorgt für Aufsehen im Land. Der Richter befand, es seien ja nur schließlich alte Menschen gequält worden.
Wir Europäer haben Milliarden für den Regimewandel im Irak ausgegeben. Saddam Hussein musste um jeden Preis gestürzt werden, weil die Iraker schließlich ein Recht auf Demokratie haben. Saddam Hussein ließ schließlich Menschen hinrichten. Und heute? Jetzt gibt es mehr Hinrichtungen im Irak als jemals zuvor. Allein in den ersten 40 Tagen des Jahres 2012 wurden 65 von den Gerichten verhängte Todesurteile vollstreckt. Im Irak kann man jetzt für mehr Straftaten zum Tode verurteilt werden als unter Saddam Hussein. Einer der neuen Straftatbestände mit zwingender Todesstrafe ist etwa das „Beschädigen von öffentlichem Eigentum“. Das ist die eine offizielle Seite der Hinrichtungen, gegen die kein westlicher Politiker protestiert. Die andere: Es gibt jetzt im Irak wieder eine islamische Religionspolizei. Und die steinigt Menschen auf den Straßen, wenn sie sich unislamisch verhalten. Unabhängig von den schon erwähnten staatlichen Hinrichtungen, die von Gerichten legitimiert werden, werden derzeit in Bagdad Teenager von der Religionspolizei auf den Straßen gesteinigt, weil sie sich »unislamisch« verhalten haben. Dazu reicht es, enge Kleidung zu tragen. Und das Bagdader Innenministerium deckt diese Tötungen. Willkommen im befreiten Irak. Wofür haben wir dort also Milliarden ausgegeben? Für »Demokratie« und Regimewechsel? Es ist jetzt schlimmer als je zuvor.Quelle:
