J. D. Heyes
Sind Sie schon einmal auf Facebook
von jemandem »getaggt« worden – einem Freund, Kollegen oder vielleicht
jemandem, den Sie gar nicht kennen, vielleicht von einem Freund eines
Freundes? Vielleicht gibt Ihnen eine neue Firmenübernahme, die Facebook kürzlich getätigt hat, Anlass, das ganze Konzept noch einmal zu überdenken.
Facebook hat die
Face.com-Gesichtserkennungstechnik
gekauft. Für Technikfreaks wird es damit schneller und leichter, Fotos
zu taggen, aber Datenschützer befürchten, dass die Technik zum Problem
werden könnte, heißt es in
InformationWeek.
Facebook, dessen Aktienkurs sich seit dem Börsengang Mitte
Mai auf ständiger Talfahrt befindet, hat für die in Israel entwickelte
mobile Erkennnungstechnologie
Techcrunch.com 55 bis 60 Millionen Dollar gezahlt. Das Unternehmen betont, damit sei es möglich, auch »von unterwegs Fotos auf
Facebook hochzuladen, umgehend Vorschläge zu erhalten, wen man taggen könnte, und die Tags mit einem Klick zu bestätigen.«
»Das ist für
Facebook wichtig, denn zurzeit werden
wahrscheinlich massenhaft ungetaggte mobile Fotos gepostet. Dadurch
werden Chancen zur Kontaktaufnahme vergeben, denn wenn Sie die Nachricht
erhalten, dass Sie in einem Foto getaggt worden sind, dann gehen Sie
vielleicht sofort auf
Facebook, um es zu überprüfen. Außerdem helfen diese Tags
Facebook,
zu verstehen, für wen ein Foto bedeutsam ist, so dass es in den
Newsfeeds Ihren engsten Freunden gezeigt werden kann“, heißt es bei
Techcrunch.com.