Die Chefs der EU-Institutionen müssen sich ab morgen nicht mehr mit den Unannehmlichkeiten von Linienflügen herumärgern. Eine Rahmenvereinbarung mit einem belgischen Anbieter erlaubt es Barroso, Rompuy und Ashton, ihre Reisen mit künftig im Privat-Jet zu absolvieren. Die EU-Granden hätten ihren moralischen Kompass verloren, tobt ein britischer Abgeordneter.
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Dank der Jets der Firma Abelag können die EU-Repräsentanten künftig leicht von einem Krisegipfel
zum anderen jetten.
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Während die meisten europäischen Länder sich strikte Sparmaßnahmen auferlegen, gab die EU-Kommission vergangene Woche bekannt, im kommenden Jahr ein Budget von rund 138 Milliarden Euro zu fordern. 6,8 Prozent mehr als noch in diesem Jahr. Die scharfe Kritik vor allem aus den Geberländern war nicht zu überhören (
hier). Doch ein neuer Aspekt der Ausgabenpolitik der EU-Kommission lässt das höhere Budget in einem noch schlechteren Licht erscheinen.